Spruce Head Island ist eine kleine Insel in Maine, nördlich von Boston gelegen. Hier verbringt ein Schriftsteller den Winter, allein mit sei …
mehrEin Schriftsteller (wer will, mag ihn Hansjörg Schertenleib nennen) überwintert in einem Cottage auf Spruce Head Island, einer kleinen Insel in Maine. Er bewohnt 57 Quadratmeter – Wohnküche, Schlafzimmer, Bad, kein Arbeitszimmer. „Welche Erleichterung“ schreibt er. Er war an einem Punkt angekommen, an dem er nur noch weg wollte aus der geschäftigen Welt, aus dem Literaturbetrieb, dem stä …
mehrScherzer ist ganz anteilnehmender Beobachter, wenn er nach Griechenland reist — einmal als Pauschaltourist und einmal ins „schlechteste Hot …
mehrAuf dem Vorsatzblatt ein Hölderlin-Zitat, dann der erste Satz: „Mein Name ist Rosarius Delamot.“ Ein „hoher Ton“, das kann man wohl sagen. A …
mehrAuf dem Vorsatzblatt ein Hölderlin-Zitat, dann der erste Satz: „Mein Name ist Rosarius Delamot.“ Ein „hoher Ton“, das kann man wohl sagen. Aber gleich der zweite Satz holt uns wieder zurück auf den – Eifeler – Boden: „Ich bin mit dem Delamot verwandt, der in Kall ein Friseurgeschäft hatte.“ Ich kenne keinen Autor, der dieses Wechselspiel zwischen literarischem Höhenflug und Bodenhaftung …
mehrIm Januar 1944 beginnt das Tagebuch von Egidius Arimond, dem ehemaligen Lateinlehrer und jetzigem Bienenzüchter. Wir befinden uns, wie immer …
mehrIm Januar 1944 beginnt das Tagebuch von Egidius Arimond, dem ehemaligen Lateinlehrer und jetzigem Bienenzüchter. Wir befinden uns, wie immer bei Nobert Scheuer, in dem fiktiven Ort Kall in der gar nicht fiktiven Eifel. Ein Roman aus der Provinz also, könnte man glauben, aber weit gefehlt. Vielmehr handelt es sich um einen weiteren Band aus dem großen Welttheater, das der Autor bis jetzt …
mehrPaul Arimond, 24 Jahre alt, ist Bundeswehrsoldat im Afghanistan-Einsatz, beobachtet Vögel und wird langsam verrückt. Seine Freundin, Pferdew …
mehr„Die Sprache der Vögel“ ist ein Roman, der sich wunderbar liest, aber kaum so beschreiben lässt, dass sein unvergleichlicher Reiz deutlich wird. Wer „Überm Rauschen“ gelesen hat, wird verstehen, was ich meine. Denn das, was Norbert Scheuer erzählt, setzt sich erst im Kopf des Lesers zu Geschichten zusammen, hier wieder vermittelt durch eins der vier Elemente und deren Bewohner. Waren es …
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