
Macht ist überall. Doch wir sehen sie selten. In Politik, Wirtschaft, Medien und digitalen Plattformen wirken Strukturen, die Entscheidungen lenken, Verantwortung verschieben und Kontrolle erschweren. Einzelne Skandale sorgen für Empörung – doch die Systeme dahinter bleiben meist unangetastet. In „Macht, die wir nicht sehen“ analysiert Birant Türkben, wie Macht in modernen Gesellschaften funktioniert. Warum schützen sich Institutionen selbst? Weshalb versagt Kontrolle trotz Gesetzen und Aufsicht? Und wie entstehen Strukturen, die Missbrauch begünstigen, ohne dass es auf den ersten Blick erkennbar ist? Dieses Buch ist keine Anklage gegen einzelne Personen. Es ist eine Analyse der Mechanismen, die Macht stabilisieren – und Kritik erschweren. Ein aufrüttelndes Sachbuch über Verantwortung, Transparenz und die Frage, wie wir Systeme gerechter gestalten können.