
Wir verabscheuen Grausamkeit und bringen Haustieren tiefen Respekt entgegen. Doch an der Supermarktkasse trennen wir dieses moralische Bewusstsein häufig von unseren Konsumentscheidungen. Dieses Buch bietet eine sachliche, kompakte Bestandsaufnahme unseres Umgangs mit Tieren. Es ist kein emotionaler Appell, sondern nutzt die Perspektive der Biologie und der Psychologie, um die mentalen Schutzschilde zu untersuchen, mit denen wir unsere Bequemlichkeit verteidigen. Schritt für Schritt und mit kühler Logik werden die klassischen Ausreden der Fleisch essenden Mehrheit analysiert ,vom traditionellen Argument des Allesfressers über das Wegsehen im Supermarkt bis hin zur willkürlichen Trennung zwischen Haus- und Nutztieren. "Die Logik des Mitgefühls" ist ein kurzes, aber dichtes Statement zu dem, was wir im Grunde alle bereits wissen. Es zeigt, dass eine pflanzliche Lebensweise kein schmerzhafter Verzicht ist, sondern die einzig folgerichtige Konsequenz eines ehrlich zu Ende gedachten Verstandes.