
Ausländische Truststrukturen kommen mit der schweizerischen Rechtsordnung häufig in Berührung. Entsprechend hohe praktische Relevanz kommt daher auch dem Schweizerischen Internationalen Trustrecht zu, das heute primär durch das Haager Trustübereinkommen (HTÜ) und das Kapitel 9a IPRG geregelt wird. Mit vorliegender Grundlagenstudie zu Qualifikation und Anerkennung im Schweizerischen Internationalen Trustrecht präsentiert der Autor erstmals eine methodisch-dogmatische Untersuchung des sachlichen Anwendungsbereichs des Trustübereinkommens, der Reichweite und Grenzen des vom HTÜ bezeichneten Truststatuts sowie der Mechanik, die den besonderen Anerkennungsregeln des Übereinkommens zugrunde liegt. Dabei legt der Autor ein besonderes Augenmerk auf den Einbezug des in- und ausländischen Zivilrechts und der historischen Bezüge, auf die Berücksichtigung der in den Vertragsstaaten des HTÜ ergangenen Rechtsprechung sowie auf die Illustration anhand praxisnaher Beispiele.