
Eine Philosophie der Kunst entfaltet Wiebrecht Ries in den hier versammelten Studien, die sich mit Texten von Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Hölderlin, Friedrich Nietzsche, Franz Kafka und anderen Grössen der Literatur auseinandersetzen. Ries’ Aufmerksamkeit gilt Bildwelten, Traumwelten – magischen Wirklichkeiten. Seine Studie zu Nietzsche verbindet hierzu eine Philosophie der Kunst mit einer Physiognomik der Seele, während in der Kafka-Studie die Verbindung mythischen Denkens in Kafkas Dichtungen mit der Logik des Traums bildhaft dokumentiert wird. Weitere Ausführungen gelten dem Traum in den Werken Dostojewskijs, Tolstojs, Strindbergs, aber auch bildender Künstler wie Munch, Beckmann und Balthus. Welchen Gesetzlichkeiten magische Wirklichkeiten unterliegen, erhellen die zur Diskussion gestellten Gedanken.