
Das �Dilemma des Bauprozesses�, der f�r beide Parteien und f�r das Bauvorhaben in der Regel negative Konsequenzen hat, ist der Ausgangspunkt dieser �konomischen Analyse des deutschen Werkvertragsrechts. Nachdem die aus der werkvertraglichen Risikoverteilung resultierende Anreizstruktur eines deutschen Bauvertrages als kontraproduktiv f�r die Principal-Agent-Beziehung zwischen Bauherrn und GU beschrieben wurde, entwickelt der Autor Ans�tze f�r quotale Risikoverteilung in Bauvertr�gen, die die Realisierung des Bauvorhabens in den Vordergrund stellen. Im Unterschied zu fr�heren Ans�tzen sogenannter partnerschaftlicher Bauvertragsmodelle, die die Haftungsstruktur des Werkvertragsrechts im Wesentlichen nicht ver�nderten, sollen so �konomische Vorteile f�r beide Vertragspartner generiert werden, ohne im Konfliktfall auf deren fortdauernde Kooperationsbereitschaft angewiesen zu sein. Ausgezeichnet mit dem Forschungspreis des Deutschen Baugerichtstag e.V. in der Kategorie "Rechtswissenschaftliche Ver�ffentlichungen" 2014.